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Unternehmenskultur ist kein Erfolgsfaktor, sondern eine Wirkung von Erfolg.

Unternehmenskultur ist kein Erfolgsfaktor, sondern eine Wirkung von Erfolg. Und somit hat wohl jedes Unternehmen die Kultur, die es verdient. Ein Beobachten der Kultur ist dennoch angebracht, da daraus Erkenntnisse für die Überlebensfähigkeit des Unternehmens gezogen werden können.

Kultur zeigt, was heute „normal“ ist und was nicht, was üblich ist und was zum „Stil“ der Organisation gehört. Sie hinkt immer etwas hinterher, und sie ist schamlos: Nicht nur das Offizielle und Gewünschte spiegelt sie uns wieder, sondern auch das Unterschwellige und Unschöne.


Als die zwei stärksten "Säulen" einer Unternehmenskultur prägen eine Feedbackkultur und Führungskultur die Geschicke der Organisation. Sie sind maßgebend, wie miteinander umgegangen bzw. kommuniziert wird - sowohl zwischen Mitarbeitern als auch zwischen Hierarchien. Und diesen Umgang miteinander, kann man nur schwer verändern oder lehren. Hiernach muss aktiv rekrutiert und jegliches Abweichen von "Vorbildern", wie beispielsweise den Führungskräften, sanktioniert werden. Geschieht dies nicht, sind alle Forderungen nur leere Worthülen und verpuffen kurzfristig. Doch was die Grundlage all dessen ist: diese Verhalten muss von ganz oben glaubhaft vorgelebt werden.

Die positive Strahlkraft einer authentischen, tiefverwurzelten Unternehmenskultur ist deutlich nach außen und innen spürbar... und ist ein Teufelskreis - im positiven Sinne, wenn man es richtig macht.

  • Der Ruf des Arbeitgebers wird von Mitarbeitern und Social Media in die Welt getragen und befeuert ein nachhaltiges und erfolgreiches Bewerbermanagement. Die Quantität und Qualität stimmt langfristig; sehr wertvoll v.a. in Zeiten des Fachkräftemangels (z.B. IT-Entwickler).

  • Eine wertschätzende und transparente Feedbackkultur motiviert und entwickelt die Mitarbeiter konstant weiter. Mitarbeiterbindung, -produktivität und -exzellenz dienen direkt dem kurz- bis langfristigen Unternehmenserfolg.

  • Das einheitliche Führungsverhalten lässt die Unternehmung an einem Strang ziehen und dadurch mit mehr Effizienz die Ziele meist sogar übertreffen.


Wenn Ihnen die Kultur nicht passt, dann müssen Sie an der Organisation arbeiten - am besten gemeinsam mit anderen Entscheidungsträgern. Denn Kultur steht Change nicht im Weg - sie ist ein Change-Werkzeug!

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